Der Klebstoff für das Netzwerk

Was ist der Klebstoff für das Netzwerk?

Kürzlich wurde ich genau das gefragt: Judith, was ist eigentlich der Klebstoff für das Netzwerk?
Gute Frage fand ich. Was wir dann erarbeitet haben wollte ich unbedingt festhalten.

Das Netzwerk kommt zu Dir

Die Hürde der Entfernung zu nehmen ist eines der obersten Zielstellungen für das Netzwerk Seenplatte. Netzwerken soll leicht fallen. Es soll sich gut integrieren lassen in den Tagesablauf. Weite Wege, die viel Geld und Zeit kosten behindern den täglichen Arbeitsfluss. Das betrifft auch das „in Kontakt bleiben“ einzelner Teilnehmer außerhalb der Netzwerktreffen. Viele von uns sind Einzelkämpfer, d.h. erledige ich die Arbeit nicht, bleibt sie liegen. Um trotzdem hin und wieder an überregionalen Veranstaltungen teil zu nehmen bilden wir Fahrgemeinschaften

Wir planen auch die Orte für die Netzwerktreffen zu wechseln, so dass jeder aus der Region sich einfach mal auf den Weg machen kann, um vorbei zu schauen. So ergibt sich auch eine wechselnde Mischung an Teilnehmern.

Vernetzung und Kooperation vor Ort

Nun ist es ja auch ein Ziel des Netzwerks, die Teilnehmer außerhalb der Treffen zu verbinden. Diese Verbindungen können gegenseitige Hilfestellungen sein oder sogar Kooperationen beim Abarbeiten von Aufträgen. Hierfür ist ein Netzwerk, das vor Ort funktioniert ebenfalls essenziell.

Wechselnde Inhalte

Nicht nur durch den Wechsel der Location sondern auch durch wechselnde Themen wollen wir interessant bleiben. Es gibt ganz ganz viele Ideen hierfür, Ihr dürft gespannt sein.
Themenabende, Fragestunden, Präsentationsübungen aber immer auch viiiiieeeel Zeit zum kennenlernen unter den Teilnehmern sind in Planung.

Externe Speaker

Wir arbeiten ebenfalls daran, Impulse von außen zu bekommen. Dabei stellen wir uns Themenabende vor, die durch externe speaker gestaltet werden.

Veranstaltungen gemeinsam möglich machen

Eine Vision hat das Netzwerk auch schon: Gemeinsam wollen wir eine Unternehmermesse organisieren. Und auch dafür sind unsere gebündelten und vielfältigen Kompetenzen im Netzwerk Gold wert.

Das eigene Kämmerlein verlassen

So sehr auch die deadline eines Auftrags drückt oder ein jeder sich einspielt mit seiner Routine: Der Kontakt nach außen ist sehr wichtig. Zum einen sind es die Gespräche mit Menschen, die in der gleichen Phase stecken wie man selbst. Zum anderen sind es Erfahrungen von anderen Unternehmern, die weiterhelfen können. Wo stehe ich? Ist mein Angebot gut? Für all das kann ein Netzwerk einem Feedback geben.

Die „Anderen“ kennen lernen

Welche Unternehmer, Gründer oder Kreative gibt es noch in meiner Nähe? Ist das nicht eine spannende Frage? Und keine Angst vor Konkurrenz in der gleichen Branche. Es ist doch jeder individuell – in Ausführung und Persönlichkeit. Warum sollte es nicht möglich sein, sich zu ergänzen?

Es gibt bereits gute Kooperationen von Unternehmern der gleichen Branche hier in der Region. Und diese Kooperation hat nicht zur Schwächung geführt, im Gegenteil.

Eine weitere wichtige Frage ist: Gibt es jemanden, mit dem ich mir vorstellen kann einige Projekte/Aufträge zusammen zu stämmen? Oder können wir uns gegenseitig empfehlen? Können wir die Ohren auch für andere offen halten?

Gemeinsam sind wir stark – auch digital

Die Sozialen Netzwerke und das Internet sind heute nicht mehr wegzudenken für die meisten. Warum sollten wir uns nicht auch in diesem Bereich gegenseitig unterstützen? Ein Like oder ein geteilter Beitrag kann hier und da hilfreich sein.

Netzwerken auf allen Ebenen

Es hat sich bereits bei den ersten Treffen angedeutet, dass Kooperationen auch außerhalb der unternehmerischen Ebene entstehen Ehrenamtliche Veranstaltungen können durch Kontakte aus dem Netzwerk bereichert werden.
Und ja, es können auch Aufträge ein Ergebnis des Netzwerks sein.

Wir machen uns das Netzwerk wie es uns gefällt

So eine Netzwerkgründung ist Herausforderung und Chance zugleich. Für alle, die von Anfang an dabei sind besteht die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten.
Wir übernehmen keine Strukturen, unterliegen keinen Schematas o.ä.

Ein Netzwerk zu erhalten ist eine Aufgabe

Der letzte Klebstoff für das Netzwerk ist Herzblut. Nur wer bereit ist etwas zu geben, wird auch etwas bekommen.
Dranbleiben, Ideen entwicklen, Pläne umsetzen und Problemlösungen bieten und immer wieder eigenes Engagement sind nötig.
Ich bin gerne bereit und Ihr?

Wo wir sind ist vorne!

 

Danke für diese Frage an Dr. Stefan Birk vom arbeitslabor in Schwerin.

Wenn ihr noch mehr über das Netzwerk wissen wollt, dann schaut in die FAQs

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.